Die Christlich-Jüdische Gesellschaft für Brüderlichkeit e. V. Koblenz beging am Sonntag, dem 18. März, um 15 Uhr in der Synagoge eine Christlich-Jüdische Feier in der Synagoge. Anlass war die sog. "Woche der Brüderlichkeit", die bundesweit in zahlreichen Städten begangen wird und die der Vertiefung des Dialogs und der Zusammenarbeit von Juden und Christen dient. Die "Woche der Brüderlichkeit", die in diesem Jahr unter dem Motto "Angst überwinden - Brücken bauen" stand, wurde am vergangenen Sonntag auf Bundesebene in einer zentralen Feier in Recklinghausen unter Mitwirkung von Ministerpräsident Armin Laschet eröffnet. In dem Rahmen wurde die Buber-Rosenzweig-Medaille an den Musiker Peter Maffay verliehen.

Bei der Feier am 18. März in der Koblenzer Synagoge hat der Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde, Avadislav Avadiev, an die Anfänge der "Woche der Brüderlichkeit" im Jahr 1952 erinnert und den wichtigen gesellschaftspolitischen Beitrag der Christlich-Jüdischen Versöhnungsarbeit gewürdigt. Die Ansprache hielt der Vorsitzende der Christlich-Jüdischen Gesellschaft Koblenz, Pfarrer Wolfgang Hüllstrung. Er stellte die Erzählung von der Versöhnung zwischen Jakob und Esau im 33. Kapitel des 1. Buch Mose (Bereschit) in den Mittelpunkt seiner Überlegungen. Die Feier wurde musikalisch von jungen Talenten der jüdischen Kultusgemeinde umrahmt.

(Wolfgang Hüllstrung)

 

Paul-Eisenkopf-Preis

eisenkopfklein Zur bundesweiten Woche der Brüderlichkeit im März lobt die Christlich-Jüdische Gesellschaft für Brüderlichkeit in allen ungeraden Jahren den mit 1000 EUR dotierten Paul-Eisenkopf-Preis aus. Mit dem Preis sollen Personen, Schulklassen oder andere Gruppen ausgezeichnet werden, die sich im Bewusstsein der deutschen Vergangenheit um das Gelingen des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Religion, Herkunft, Nationalität, Kultur und Weltanschauung bemüht haben beziehungsweise bemühen.

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Stolpersteine

steineAuf Bitten des Kulturausschusses der Stadt Koblenz hat die Christlich-Jüdische Gesellschaft die Recherche, Koordination und Finanzierung des Gedenkprojektes „Stolpersteine“ übernommen. Dabei werden vor dem letzten selbst gewählten Wohnort der Nazi-Opfer Messingplaketten verlegt, auf denen Name, Vorname, Jahrgang und Schicksal der betreffenden Person doku­mentiert sind.

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Links

logo cjg 100und weiterführende Informationen

der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit.

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