Vom 12. – 19. August 2018 fand auf unsere Einladung hin der 33. Heimatbesuch ehemaliger jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Koblenz und Umgebung statt. Ein ansprechendes Programm war vorgesehen, das der Vorbereitungskreises erarbeitet und organisiert hat. Aus unserem Vorstand danken wir insbesondere Pater Alban Rüttenauer, Hans-Werner Schlenzig und Ruth Stein für die Mühe und Zeit, die sie in die Vorbereitung investiert haben.
Waren es ursprünglich zwölf Gäste, die sich angemeldet hatten, so wurden daraus aufgrund von Erkrankungen bzw. eines schweren Unfalls auf dem Weg nach Koblenz schließlich sechs. Wir als Gastgeber ahnen, und die Gäste sprachen es wiederholt aus: Die Zeit für weitere Heimatbesuche ist aufgrund des hohen Alters mancher Beteiligter begrenzt.
Umso größer war die Freude über die angereisten Gäste. Die miteinander verbrachte Zeit und die Begegnungen waren gerade angesichts dessen, dass sie als nicht selbstverständlich erlebt wurden, besonders kostbar. Eine reiche Woche liegt hinter uns (dazu den Bericht auf RZ online vom 20.08.2018, siehe auch den anschließenden Bericht von Frau Dr. Rademacher-Braick auf dieser Seite).
Bei den vielfältigen Programmpunkten wurde die gute Kooperation unserer Gesellschaft mit der Jüdischen Kultusgemeinde, der Stadt Koblenz, dem Förderverein Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz und dem Freundschaftskreis Koblenz-Petah Tikwa deutlich. Sie zeigt sich zum Beispiel auch darin, dass der stellvertretende Vorsitzende des Mahnmal-Vereins, Joachim Hennig, wieder einen Artikel über den Heimatbesuch veröffentlicht hat (Schängel-Artikel vom 22.08.2018).
Mein ausdrücklicher Dank gilt, ohne dass ich sie hier namentlich nennen möchte, all denen, die seitens unserer Gesellschaft zum Gelingen des Heimatbesuchs 2018 beigetragen haben.
(Wolfgang Hüllstrung)

 

Paul-Eisenkopf-Preis

eisenkopfklein Zur bundesweiten Woche der Brüderlichkeit im März lobt die Christlich-Jüdische Gesellschaft für Brüderlichkeit in allen ungeraden Jahren den mit 1000 EUR dotierten Paul-Eisenkopf-Preis aus. Mit dem Preis sollen Personen, Schulklassen oder andere Gruppen ausgezeichnet werden, die sich im Bewusstsein der deutschen Vergangenheit um das Gelingen des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Religion, Herkunft, Nationalität, Kultur und Weltanschauung bemüht haben beziehungsweise bemühen.

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Stolpersteine

steineAuf Bitten des Kulturausschusses der Stadt Koblenz hat die Christlich-Jüdische Gesellschaft die Recherche, Koordination und Finanzierung des Gedenkprojektes „Stolpersteine“ übernommen. Dabei werden vor dem letzten selbst gewählten Wohnort der Nazi-Opfer Messingplaketten verlegt, auf denen Name, Vorname, Jahrgang und Schicksal der betreffenden Person doku­mentiert sind.

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Links

logo cjg 100und weiterführende Informationen

der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit.

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