Der am 24. März 2014 neu gewählte Vorstand der Christlich-Jüdischen Gesellschaft für Brüderlichkeit e.V. Koblenz setzt sich wie folgt zusammen:

Pfarrer Wolfgang Hüllstrung, 1. Vorsitzender (ab 1. Januar 2015)
Avi Avadiev, 2. Vorsitzender
Stefanie Maltha, Geschäftsführerin
Kantor Joseph Pasternak, Beisitzer
Pfarrer Hans-Werner Schlenzig, Beisitzer (kommissarischer Vorsitzender bis 31.12.2014)

Erweiterter Vorstand:

Uwe Diederichs-Seidel
Pfarrer Gernot Jonas
Dr. Paul Petzel
Elmar Ries
P. Alban Rüttenauer
Volodymyr Vaysman

Allen Gewählten sagen wir ein herzliches Dankeschön für ihre Bereitschaft zur Mitarbeit und wünschen ihnen Gottes Segen für ihre künftige Arbeit.

Neu im Vorstand bzw. erweiterten Vorstand sind Avi Avadiev und Uwe Diederichs-Seidel.

Auf eigenen Wunsch ausgeschieden ist Dr. Michael Aranowski. Ihm sei herzlich gedankt für seine bisherige Tätigkeit im erweiterten Vorstand.

Zusammen mit der Jüdischen Kultusgemeinde soll bei der Stadt Koblenz beantragt werden, eine Straße oder einen Platz - evtl. den Platz vor der neuen Synagoge - nach Dr. Heinz Kahn zu benennen. Die Mitgliederversammlung gab dafür ein einstimmiges Votum ab.

Herr Kreutz teilte mit, dass im Herbst dieses Jahres der 100. Stolperstein in Koblenz verlegt werden soll.

Am 20. März 2014 wurde der Förderverein Neue Synagoge gegründet. Die CJG hat bereits eine Beitrittserklärung unterschrieben. Wir würden es sehr begrüßen, wenn auch viele Mitglieder der CJG dem Förderverein beitreten würden, um den Synagogenneubau finanziell zu unterstützen. Der Mindest-Jahresbeitrag beträgt 12,00 �. Weitere Informationen erhalten Sie beim Förderverein Neue Synagoge für Koblenz e.V., c/o Evangelischer Kirchenkreis Koblenz, Mainzer Str. 81, 56075 Koblenz, Telefon (02 61) 91161-29, Fax -66, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hinweis:
Ausstellung zum 70. Jahrestag des Attentats auf Hitler

Anlässlich der 70. Wiederkehr des Jahrestags des Attentats auf Hitler vom 20. Juli 1944 veranstaltet der Förderverein Mahnmal in den Räumen der Sparkasse Koblenz in der Schlossstraße eine Ausstellung, die am 7. Juli 2014 um 18 Uhr eröffnet wird. Sie beleuchtet vor dem Widerstand in Deutschland allgemein insbesondere Wirken und Schicksal von Widerständlern aus dem hiesigen Raum.

Die Ausstellung läuft vom 7. bis 25. Juli 2014 und ist während der Öffnungszeiten der Sparkasse zu besichtigen: werktags von 9 bis 17 Uhr, donnerstags von 9 bis 18 Uhr und samstags von 9.30 bis 14.00 Uhr.
Vortrag mit Lichtbildern

Am Montag, dem 14. Juli 2014, um 19 Uhr im Gemeindesaal der Synagoge, Schwerzstraße 14:

Jerusalem am Rhein - Geschichte der SchUM-Gemeinden Speyer, Worms, Mainz

Referentin: Dr. Ursula Reuter, Salomon Ludwig Steinheim-Institut, Duisburg

Um das Jahr 1000 entstand am Rhein eine neue jüdische Kultur, die der Juden von "Aschkenas". Die Grundlagen dafür wurden in den berühmten SchUM-Gemeinden Speyer, Worms und Mainz gelegt. Bis heute sind in den drei Städten bedeutende jüdische Monumente erhalten: in Speyer der Judenhof mit der Ruine der alten Synagoge und der Mikwe, in Worms die Judengasse mit der 1961 wiedererrichteten Synagoge sowie der "Heilige Sand", der älteste jüdische Friedhof in Europa, und in Mainz der sogenannte Denkmalfriedhof. Im Mittelpunkt des Vortrags stehen Geschichte sowie geistige und materielle Kultur der Kehillot SchUM und ihre Ausstrahlung auf die jüdische Welt vom Mittelalter bis heute.

Der nächste Vortrag der Reihe findet voraussichtlich im November 2014 statt:
Zur Architektur des Synagogenbaus in Deutschland
Heimatbesuch vom 7. - 14. September 2014

Auch für dieses Jahr haben wir wieder ehemalige jüdische Koblenzer und Vallendarer zum Heimatbesuch eingeladen.

Den Besuch der Gedenkstunde am Montag mit anschließender Begegnung mit unseren Gästen und dem Vortrag von Lea Sassoon legen wir Ihnen besonders ans Herz. Auch die Stadtrundfahrt mit dem historischen Bus der Kevag am Dienstag ist eine gute Gelegenheit zu Gesprächen. Das Missverständnis ist immer noch nicht ausgeräumt, dass bei diesen Begegnungen nur besondere Teilnehmer eingeladen seien. Alle sind herzlich eingeladen!

Folgendes Programm ist vorgesehen:

Sonntag, 7. September 2014, 17.30 Uhr
Begrüßungsempfang im Hotel Brenner

Montag, 8. September 2014, 17 Uhr
Gedenkstunde auf dem jüdischen Friedhof
Anschließend Dia-Vortrag von Lea Sassoon im Gemeindesaal der Koblenzer Synagoge

Dienstag, 9. September 2014
Stadtrundfahrt mit dem Historischen Bus der Kevag;
nach der Rundfahrt Ausklang mit Kaffee im Hotel Brenner

Mittwoch, 10. September 2014, 12 Uhr
Empfang der Gäste durch den Oberbürgermeister im Weindorf Koblenz

Donnerstag, 11. September 2014
Tag zur freien Verfügung

Freitag, 12. September 2014
10.30 Uhr Zeitzeugengespräche im Bischöflichen Cusanus-Gymnasium
15.00 Uhr Kaffee und Kuchen im Hotel Brenner auf Einladung des Freundschaftskreises Koblenz � Petah Tikva
19.00 Uhr Gottesdienst zu Erew Schabbat mit anschließendem Kiddusch

Samstag, 13. September 2014, 10 Uhr
Schabbat-Gottesdienst

Sonntag, 14. September 2014
Abreisetag
Spenden für das Menetekel

Das Menetekel im Koblenzer Hauptbahnhof ist noch nicht ganz bezahlt. Wir freuen uns über jeden Euro!

Spenden-Konto
IBAN: DE16 5705 0120 0000 2167 88
BIC: MALADE51KOB
Hinweis:
Veranstaltungen der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar

Donnerstag, 22. Mai 2014, 17.00: Thema: Frau im Islam mit Frau Prof. Sonja Sailer-Pfister. Als Korreferentin ist Frau Rabeya Müller angefragt.

Donnerstag, 3. Juli 2014, 17.00: Arbeitstitel: Religiöser Fundamentalismus - Judentum, Christentum, Islam - Wurzeln und aktuelle Ausprägungen mit Rainer Rathmann.

Donnerstag, 13. November 2014, 17.00: Arbeitstitel: Papst Franziskus und die Juden: Versuch einer Bilanz mit Günther Ginzel

Info / Anmeldung:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Institut für interkulturelle und interreligiöse Begegnung der PTHV
Telefon: (02 61) 64 02-290

 

 

Paul-Eisenkopf-Preis

eisenkopfklein Zur bundesweiten Woche der Brüderlichkeit im März lobt die Christlich-Jüdische Gesellschaft für Brüderlichkeit in allen ungeraden Jahren den mit 1000 EUR dotierten Paul-Eisenkopf-Preis aus. Mit dem Preis sollen Personen, Schulklassen oder andere Gruppen ausgezeichnet werden, die sich im Bewusstsein der deutschen Vergangenheit um das Gelingen des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Religion, Herkunft, Nationalität, Kultur und Weltanschauung bemüht haben beziehungsweise bemühen.

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Stolpersteine

steineAuf Bitten des Kulturausschusses der Stadt Koblenz hat die Christlich-Jüdische Gesellschaft die Recherche, Koordination und Finanzierung des Gedenkprojektes „Stolpersteine“ übernommen. Dabei werden vor dem letzten selbst gewählten Wohnort der Nazi-Opfer Messingplaketten verlegt, auf denen Name, Vorname, Jahrgang und Schicksal der betreffenden Person doku­mentiert sind.

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Links

logo cjg 100und weiterführende Informationen

der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit.

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