Gemeinsam mit Mahnmalverein und Freundschaftskreis Koblenz - Petah-Tikva veranstaltete die Christlich-Jüdische Gesellschaft Koblenz am Freitag, 9.11.2018, um 17.30 Uhr, anlässlich 80 Jahre Pogromnacht 1938 einen Gedenkgang durch die Koblenzer Altstadt. Beginnend an der ehem. Synagoge, die im Bürresheimer Hof beheimatet war, machte der aus ca. 200 Menschen bestehende Gedenkzug vor Gebäuden der Altstadt Halt, wo am 9./10. November 1938 Verbrechen geschehen sind. An den einzelnen Stationen erklang eine kurze Saxophonimprovisation des Koblenzer Pfarrers Chistoph Funke. Im Anschluss daran lasen Jugendliche Zeitzeugnisse zum damaligen Geschehen vor. Der Gedenkgang endete am Mahnmal am Reichensperger Platz, wo Kerzen niedergelegt wurden. Im Koblenzer Schängel ist ein Bericht veröffentlicht, den man unter <http://epaper.der-lokalanzeiger.de/eweb/vfa/2018/11/14/VFA9S/13/> lesen kann.
(Wolfgang Hüllstrung)

 

Paul-Eisenkopf-Preis

eisenkopfklein Zur bundesweiten Woche der Brüderlichkeit im März lobt die Christlich-Jüdische Gesellschaft für Brüderlichkeit in allen ungeraden Jahren den mit 1000 EUR dotierten Paul-Eisenkopf-Preis aus. Mit dem Preis sollen Personen, Schulklassen oder andere Gruppen ausgezeichnet werden, die sich im Bewusstsein der deutschen Vergangenheit um das Gelingen des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Religion, Herkunft, Nationalität, Kultur und Weltanschauung bemüht haben beziehungsweise bemühen.

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Stolpersteine

steineAuf Bitten des Kulturausschusses der Stadt Koblenz hat die Christlich-Jüdische Gesellschaft die Recherche, Koordination und Finanzierung des Gedenkprojektes „Stolpersteine“ übernommen. Dabei werden vor dem letzten selbst gewählten Wohnort der Nazi-Opfer Messingplaketten verlegt, auf denen Name, Vorname, Jahrgang und Schicksal der betreffenden Person doku­mentiert sind.

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Links

logo cjg 100und weiterführende Informationen

der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit.

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