Als Beginn der Gedenkfeier am Sonntag, dem 27. Januar, erinnerte Oberbürgermeister David Langner am Mahnmal am Reichensperger Platz an die Schicksale Koblenzer Bürger und Bürgerinnen jüdischen Glaubens, begleitet von Schülern und Schülerinnen der Hans-Zulliger- und der Diesterweg-Schule, die Rosen am Mahnmal anbrachten. Daran schloss sich eine Gedenkstunde in der Citykirche an, in deren Rahmen der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Mahnmal Koblenz, Joachim Hennig, die Ansprache hielt. In diesem Rahmen lasen Schüler und Schülerinnen des Bischöflichen Gymnasiums aus Briefen der jüdischen Familie Hermann vor. Die Gedenkstunde endete mit einem jüdisch-christlich Gebet, das Dechant Thomas Hüsch, Christoph Simonis (Jüdische Kultusgemeinde), Superintendent Stahl und Pfarrer Staymann (altkatholische Gemeinde). Umrahmt wurde die Stunde musikalisch von Werner Höss (Orgel) und Eleonore Cziupka (Flöte). Die jährliche Gedenkfeier wird stets in Kooperation von Förderverein Mahnmal Koblenz, Christlich-jüdischer Gesellschaft für Brüderlichkeit, Freundschaftskreis Koblenz-Petah Tikva und Kulturamt der Stadt Koblenz veranstaltet. Ein Zeitungsbericht von Joachim Hennig vom Förderverein Mahnmal Koblenz findet sich unter: http://epaper.der-lokalanzeiger.de/eweb/media/vfa/2019/01/30/pdf/30_01_2019_VFA9S_16_29345917cc.pdf
(Wolfgang Hüllstrung)

 

Paul-Eisenkopf-Preis

eisenkopfklein Zur bundesweiten Woche der Brüderlichkeit im März lobt die Christlich-Jüdische Gesellschaft für Brüderlichkeit in allen ungeraden Jahren den mit 1000 EUR dotierten Paul-Eisenkopf-Preis aus. Mit dem Preis sollen Personen, Schulklassen oder andere Gruppen ausgezeichnet werden, die sich im Bewusstsein der deutschen Vergangenheit um das Gelingen des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Religion, Herkunft, Nationalität, Kultur und Weltanschauung bemüht haben beziehungsweise bemühen.

Weiter >>>

Stolpersteine

steineAuf Bitten des Kulturausschusses der Stadt Koblenz hat die Christlich-Jüdische Gesellschaft die Recherche, Koordination und Finanzierung des Gedenkprojektes „Stolpersteine“ übernommen. Dabei werden vor dem letzten selbst gewählten Wohnort der Nazi-Opfer Messingplaketten verlegt, auf denen Name, Vorname, Jahrgang und Schicksal der betreffenden Person doku­mentiert sind.

Weiter >>>

Links

logo cjg 100und weiterführende Informationen

der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit.

Weiter >>>

 

Zum Seitenanfang