Am Montag, dem 18. Februar 2019, fand um 18 Uhr die Mitgliederversammlung im Gemeindesaal der Jüdischen Kultusgemeinde Koblenz, Schwerzstraße 14, statt. Die Einladung und Tagesordnung erging an sämtliche Mitglieder per Post in Form des Rundbriefs vom Januar 2019. Bei der Mitgliederversammlung wurden Tätigkeitsbericht und Kassenbericht vorgetragen. Neu in den Vorstand gewählt wurde Frau Dr. Rademacher-Braick als Geschäftsführerin. Den Tätigkeitsbereicht kann man hier herunterladen.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung, um 19.30 Uhr, hielt Dr. Ulrich Offerhaus (Koblenz) einen Vortrag über seine Forschungen zur jüdischen Familie Seligmann und dem gleichnamigen Bankhaus, von dem heute nur noch das herrschaftliche Gebäude in zentraler, prominenter Lage am Schloss, in direkter Nachbarschaft zum Theater und zum Deinhard-Stammhaus, zeugt. 2016 hat Dr. Offerhaus das Buch "Familie und Bankhaus Seligmann in Koblenz und Köln" veröffentlicht (Verlag Sokrates & Freunde, 2018 in zweiter Auflage). Familie Seligmann war eine der ersten jüdischen Familien in Koblenz, die eine Stadtvilla außerhalb des Judenviertels bezog und in die bürgerliche Gesellschaft aufgenommen wurde, sich zudem über Generationen hinweg auch sozial und kulturell engagiert hat (z. B. Casino zu Coblenz, Musik-Institut Koblenz, Musik-Freunde Koblenz).
(Wolfgang Hüllstrung)

 

Paul-Eisenkopf-Preis

eisenkopfklein Zur bundesweiten Woche der Brüderlichkeit im März lobt die Christlich-Jüdische Gesellschaft für Brüderlichkeit in allen ungeraden Jahren den mit 1000 EUR dotierten Paul-Eisenkopf-Preis aus. Mit dem Preis sollen Personen, Schulklassen oder andere Gruppen ausgezeichnet werden, die sich im Bewusstsein der deutschen Vergangenheit um das Gelingen des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Religion, Herkunft, Nationalität, Kultur und Weltanschauung bemüht haben beziehungsweise bemühen.

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Stolpersteine

steineAuf Bitten des Kulturausschusses der Stadt Koblenz hat die Christlich-Jüdische Gesellschaft die Recherche, Koordination und Finanzierung des Gedenkprojektes „Stolpersteine“ übernommen. Dabei werden vor dem letzten selbst gewählten Wohnort der Nazi-Opfer Messingplaketten verlegt, auf denen Name, Vorname, Jahrgang und Schicksal der betreffenden Person doku­mentiert sind.

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Links

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der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit.

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