Auf der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz am 16.11.2019 wurde einstimmig beschlossen, eine Resolution gegen Antisemitismus und judenfeindliche Angriffe zu veröffentlichen und diese in allen Gottesdiensten des Kirchenkreises am Buß- und Bettag (Mittwoch, 20. November) abzukündigen sowie sie der Öffentlichkeit kundzutun. In der Resolution werden vier konkrete Ziele genannt:
"1. Wir fordern unsere Gemeinden auf, allen Formen von antisemitischen Taten und Äußerungen in und außerhalb der eigenen Reihen entgegenzutreten. Wir erinnern auch an die in der Verfassung gewährleistete ungestörte Religionsausübung (Art. 4 Grundgesetz) und appellieren an die verantwortlichen Stellen, jüdische Begegnungsstätten zu sichern.
2. Wir fordern unsere Bildungseinrichtungen und politisch Verantwortliche auf, auf die Zunahme von Antisemitismus und Judenfeindschaft mit verstärkter Bildung – und Präventionsmaßnahmen zu antworten. In den Schulen, in Gruppen und Kreisen unserer Gemeinden, darf es kein Verdrängen oder Verharmlosen antisemitischer Vorfälle geben.
3. Wir ermutigen dazu, geeignete Zeichen der Solidarität und der Pflege guter Beziehungen zu jüdischen Nachbarinnen und Nachbarn zu setzen.
4. Wir wollen uns stärker dafür einsetzen, dass die Mitglieder der jüdischen Gemeinschaften unsere Kirchengemeinden als Orte von spürbarer Solidarität erfahren, in denen ihnen Christinnen und Christen mit Respekt und Anerkennung begegnen."
(weitere Informationen und den vollständigen Text der Resolution finden Sie unter https://www.kirchenkreis-koblenz.de/aktuelles-detailansicht/resolution-gegen-antisemitismus-und-judenfeindliche-angriffe.html)

 

Paul-Eisenkopf-Preis

eisenkopfklein Zur bundesweiten Woche der Brüderlichkeit im März lobt die Christlich-Jüdische Gesellschaft für Brüderlichkeit in allen ungeraden Jahren den mit 1000 EUR dotierten Paul-Eisenkopf-Preis aus. Mit dem Preis sollen Personen, Schulklassen oder andere Gruppen ausgezeichnet werden, die sich im Bewusstsein der deutschen Vergangenheit um das Gelingen des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Religion, Herkunft, Nationalität, Kultur und Weltanschauung bemüht haben beziehungsweise bemühen.

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Stolpersteine

steineAuf Bitten des Kulturausschusses der Stadt Koblenz hat die Christlich-Jüdische Gesellschaft die Recherche, Koordination und Finanzierung des Gedenkprojektes „Stolpersteine“ übernommen. Dabei werden vor dem letzten selbst gewählten Wohnort der Nazi-Opfer Messingplaketten verlegt, auf denen Name, Vorname, Jahrgang und Schicksal der betreffenden Person doku­mentiert sind.

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Links

logo cjg 100und weiterführende Informationen

der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit.

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