Aktuelles

Informationen zu länger zurückliegenden Veranstaltungen sind unter dem Menüpunkt BERICHTE zu finden.

 

Heimatbesuch 12.-19. August 2018

Sonntag, 12. August 2018
17.30 Uhr Begrüßungsempfang im Hotel Brenner

Montag, 13. August 2018
17.00 Uhr Gedenkstunde auf dem jüdischen Friedhof
Anschließend Begegnung im Gemeindesaal mit musikalischem Auftakt (P. Alban Rüttenauer am Klavier).
Dia-Vortrag von Lea Sassoon im Gemeindesaal der Koblenzer Synagoge.

Dienstag, 14. August 2018
9.00 Uhr Abfahrt des Schiffs der Köln-Düsseldorfer (KD) nach Boppard
11.00 Uhr Ankunft in Boppard
11.45 Uhr Besuch der ehemaligen Synagoge (Fam. Holz, augenopt. Fachbetrieb, Binger Gasse 35)
ca. 13 Uhr Mittagessen nach Wahl
15.00 Uhr Führung in der St. Severus-Kirche (Herr Nickenich), anschließend Zeit zur freien Verfügung.
16.50 Rückfahrt mit dem Schiff der KD
18.10 Uhr Ankunft in Koblenz

Mittwoch, 15. August 2018
12.00 Uhr Empfang der Gäste durch den neuen Oberbürgermeister David Langner im Weindorf,
mit gemeinsamem Mittagessen

Donnerstag, 16. August 2018
Tag zur freien Verfügung

Freitag, 17. August 2018
10.30-12.00 Uhr Treffen mit Schülern im Café Atempause (Christuskirche)
15 Uhr Kaffee und Kuchen im Hotel Brenner auf Einladung des Freundschaftskreises Koblenz - Petah Tikva
19.00 Uhr Gottesdienst zu Erew Schabbat mit anschließendem Kiddusch

Samstag, 18. August 2018
10 Uhr Schabbat-Gottesdienst                

Sonntag, 19. August 2017
Abreisetag

 

Bericht über die Sommerfahrt am 10. Juni

"Jetzt wickelt sich der Himmel auf, Jetzt b’wegen sich die Räder". Ganz im Sinne dieses Liedanfangs von Friedrich Spee v. Langenfeld, auf dessen Spuren sie sich begaben, machten sich Mitglieder der Christlich-Jüdischen Gesellschaft Koblenz e. V. und Freunde am 10. Juni 2018 auf nach Trier. Am Grab von Friedrich Spee, einem unerschrockenen Kämpfer gegen die Hexenverfolgung zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges, brachte man ihm mit einem weiteren, heute noch populären Lied ein Ständchen dar.
Großes Interesse hatte die Gruppe natürlich daran zu erleben, wie die Stadt Trier im Jubiläumsjahr 2018 ihren Sohn Karl Marx ehrt. Im Anschluss an die Besichtigung der großen Statue, einem chinesischen Geschenk an die Stadt, und an den Besuch der neuen Ausstellung im Karl Marx-Haus gab es eine lebhafte Diskussion. Hat die Tatsache, dass Marx einer ursprünglich jüdischen Familie entstammt, Einfluss auf seine Theorien genommen? Welche seiner Gedanken haben, unabhängig davon, dass sie historisch bedeutsam sind, heute noch Relevanz? Die Gruppe nahm sich vor, die Diskussion in Koblenz fortzusetzen.
Ein Besuch des ehrwürdigen Trierer Domes und der gotischen Liebfrauenkirche rundete einen sonnigen, ereignisreichen Tag ab.
Dank an Herrn Dr. Petzel und Herrn Jonas für die exzellente Organisation!
(Dr. Wilma Rademacher-Braick)

 

Einladung zur Sommerfahrt am 10. Juni

Wir laden sehr herzlich – auch Nichtmitglieder! – zur Teilnahme an der der diesjährigen Sommerfahrt am 10.6. ein. Die Sommerfahrt führt uns in diesem Jahr nach Trier.

Das Programm im einzelnen:

9.20 Uhr Treffpunkt: Abfahrt Internationaler Busbahnhof (Nähe Hauptbahnhof)

9.30 Uhr Abfahrt

11.00 Uhr Besichtigung des chinesischen Geschenks an die Stadt Trier anlässlich des 200 jährigen Marx-Jubiläums: Marx-Staue, 550 cm hoch

11.30 Uhr Mittagessen im Brüderkrankenhaus (wo sich Dr. Kahn immer behandeln ließ!) zu vergünstigtem Tarif

13.00 - 14.00 Uhr: Besuch der neuen Ausstellung im Karl-Marx-Museum/Haus

14.30 Uhr Besuch am Grab von Friedrich Spee v. Langenfeld, einem couragierten Kämpfer gegen die Hexenverfolgung zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges.

kurz vor 16.00 Uhr Gelegenheit zum Kaffeetrinken auf dem Hauptmarkt und seiner Umgebung

Je nach verbleibender Zeit: ca. 17.00 Uhr Angebot zum Besuch des Trier Domes

ca 17.30 Uhr Heimfahrt nach Koblenz, Ankunft: ca 19.15 Uhr

Kosten: 12 E für Singles – 17 E für Paare + 3,50 E Eintritt Marx-Museum + ca. 4,50 E für Mittagessen (ohne Getränk)

Anmeldung mit Anzahl der Personen und einer Handy-/Telefonnummer bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Stolperstein-Verlegung am 8. Mai 2018

Am 8. Mai wurden um 11.30 Uhr in der Ravensteynstraße 10 Stolpersteine verlegt, anschließend um 12 Uhr in der Emserstraße 365 und um 13 Uhr im Markenbildchenweg 33. Zu der Verlegung im Markenbildchenweg ist Hanna Miley, die Nichte der ermordeten jüdischen Schwestern Schneider aus den USA angereist. Die Ansprache der Nichte kann man hier nachlesen. Auch die Rhein-Zeitung hat über die Stolperstein-Verlegung berichtet: https://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/koblenz_artikel,-der-deportierten-und-ermordeten-opfer-gedenken-sieben-neue-stolpersteine-in-koblenz-verlegt-_arid,1811826.html.

 

Ringvorlesung "Jüdische Religion und jüdischer Alltag" im April-Mai

Herzliche Einladung zur Ringvorlesung zum Thema "Jüdische Religion und jüdischer Alltag" an der Hochschule Koblenz.

Es handelt sich um folgende Termine:
26.04.2018, 14:00 Uhr: Rabbiner Julian-Chaim Soussan: "Jüdische Religion heute"
03.05.2018, 14:00 Uhr: Rabbinerin Elisa Klapheck: "Frauen im Judentum heute"
24.05.2018, 14:00 Uhr: Marina Chernivsky (Zentrale Wohlfahrtsstelle): "Herausforderungen politischer Bildung und Empowermentarbeit"

Die Vorlesung findet statt: Hochschule Koblenz, RheinMoselCampus, Koblenz Karthause, Konrad-Zuse-Straße 1, 56075 Koblenz, Raum A 250.

Begleitend zur Ringvorlesung ist vom 17. April bis 17. Juni 2018 im Foyer der Hochschule Koblenz eine Ausstellung "Jüdische Lebenswelten in Deutschland heute" ist zu sehen.

 

Feier zur Woche der Brüderlichkeit am 18. März 2018

Die Christlich-Jüdische Gesellschaft für Brüderlichkeit e. V. Koblenz beging am Sonntag, dem 18. März, um 15 Uhr in der Synagoge eine Christlich-Jüdische Feier in der Synagoge. Anlass war die sog. "Woche der Brüderlichkeit", die bundesweit in zahlreichen Städten begangen wird und die der Vertiefung des Dialogs und der Zusammenarbeit von Juden und Christen dient. Die "Woche der Brüderlichkeit", die in diesem Jahr unter dem Motto "Angst überwinden - Brücken bauen" stand, wurde am vergangenen Sonntag auf Bundesebene in einer zentralen Feier in Recklinghausen unter Mitwirkung von Ministerpräsident Armin Laschet eröffnet. In dem Rahmen wurde die Buber-Rosenzweig-Medaille an den Musiker Peter Maffay verliehen.

Bei der Feier am 18. März in der Koblenzer Synagoge hat der Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde, Avadislav Avadiev, an die Anfänge der "Woche der Brüderlichkeit" im Jahr 1952 erinnert und den wichtigen gesellschaftspolitischen Beitrag der Christlich-Jüdischen Versöhnungsarbeit gewürdigt. Die Ansprache hielt der Vorsitzende der Christlich-Jüdischen Gesellschaft Koblenz, Pfarrer Wolfgang Hüllstrung. Er stellte die Erzählung von der Versöhnung zwischen Jakob und Esau im 33. Kapitel des 1. Buch Mose (Bereschit) in den Mittelpunkt seiner Überlegungen. Die Feier wurde musikalisch von jungen Talenten der jüdischen Kultusgemeinde umrahmt.

(Wolfgang Hüllstrung)

 

Verleihung des Eisenkopf-Preises am 11. März 2018

Am Sonntag, 11. März gab es die Feier anlässlich der Verleihung des Paul-Eisenkopf-Preises. Die Feier wurde in Kooperation von Christlich-Jüdischer Gesellschaft Koblenz und Kulturdezernat der Stadt Koblenz ausgerichtet und fand im Historischen Rathaussaal der Stadt Koblenz statt. Mit dem Paul-Eisenkopf-Preis ehrt die Christlich-Jüdische Gesellschaft alle zwei Jahre Einzelpersonen, Gruppen oder Einrichtungen aus der hiesigen Region, die sich - im Bewusstsein um die deutsche Geschichte - um ein gelungenes Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und mit unterschiedlicher religiöser Prägung verdient gemacht haben.

In diesem Jahr wurde der Preis an Herrn Werner Appel vergeben, der aus einer Koblenzer jüdischen Familie stammt. Als Jugendlicher überlebte Appel die NS-Diktatur in verschiedenen Verstecken und kehrte nach einer Emigration nach Israel 1952 wieder nach Deutschland zurück. Bis heute setzt sich Werner Appel als Zeitzeuge dafür ein, dass die Schreckenszeit der NS-Diktatur nicht in Vergessenheit gerät und Lehren aus der Geschichte gezogen werden. Die Laudatio hielt Joachim Hennig vom Mahnmalverein Koblenz, der durch seine Publikationen zur Geschichte der Juden in Koblenz und in Rheinland-Pfalz bekannt ist. In seiner Laudatio präsentierte er anhand von historischen Fotos die Lebensgeschichte von Werner Appel.

Wer nicht an der Eisenkopf-Preis-Verleihung teilnehmen konnte, kann sich den TV-Bericht von TV-Mittelrhein anschauen:

http://tv-mittelrhein.de/tvm/mediathek_tvm/details_tvm.de.jsp?video_id=17497

(Wolfgang Hüllstrung)

 

Mitgliederversammlung am 26. Februar 2018

Die Christlich-Jüdische Gesellschaft Koblenz hatte über den Rundbrief zur jährlichen Mitgliederversammlung in der Synagoge der jüdischen Kultusgemeinde am Montag, dem 26.2.2018, um 18 Uhr, eingeladen. Der Vorsitzende stellte den Jahresbericht vor, Hans-Werner Schlenzig vom erweiterten Vorstand den Finanzbericht. Bei den Neuwahlen des Vorstands wurden die beiden Vorsitzenden Hr. Avadiev und Pfr. Hüllstrung sowie der Beisitzer JProf Rüttenauer wiedergewählt. Als neues Mitglied im Vorstand wurde Hr. Christoph Simonis gewählt. Für die Geschäftsführung fand sich immer noch keine Kandidatin bzw. kein Kandidat, so dass dieses Amt im Vorstand bis auf Weiteres vakant bleibt. Im Anschluss an die Mitgliederversammlung um 19.30 Uhr gab es eine Buchpräsentation von Dr. Paul Petzel, Andernach, Mitglied des Gesprächskreises "Juden und Christen" beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Vorgestellt wurde das 2017 erschienene Buch "Von Abba bis Zorn Gottes: Irrtümer aufklären - das Judentum verstehen".

Den Jahresbericht 2017 können Sie hier lesen.

(Wolfgang Hüllstrung)

 

Paul-Eisenkopf-Preis

eisenkopfklein Zur bundesweiten Woche der Brüderlichkeit im März lobt die Christlich-Jüdische Gesellschaft für Brüderlichkeit in allen ungeraden Jahren den mit 1000 EUR dotierten Paul-Eisenkopf-Preis aus. Mit dem Preis sollen Personen, Schulklassen oder andere Gruppen ausgezeichnet werden, die sich im Bewusstsein der deutschen Vergangenheit um das Gelingen des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Religion, Herkunft, Nationalität, Kultur und Weltanschauung bemüht haben beziehungsweise bemühen.

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Stolpersteine

steineAuf Bitten des Kulturausschusses der Stadt Koblenz hat die Christlich-Jüdische Gesellschaft die Recherche, Koordination und Finanzierung des Gedenkprojektes „Stolpersteine“ übernommen. Dabei werden vor dem letzten selbst gewählten Wohnort der Nazi-Opfer Messingplaketten verlegt, auf denen Name, Vorname, Jahrgang und Schicksal der betreffenden Person doku­mentiert sind.

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Links

logo cjg 100und weiterführende Informationen

der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit.

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