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der Christlich-Jüdischen Gesellschaft für Brüderlichkeit e. V. Koblenz

 

Folgende Veranstaltungen sind geplant  :

Gedenkfeier anläßlich des Jahrestages der Reichspogromnacht 1938

Am Sonntag, den 13. November um 15 Uhr findet in der Synagoge bzw. im Gemeindesaal der Jüdischen Kultusgemeinde eine Christlich-Jüdische Gedenkfeier statt, die vom Vorstand der Christlich-Jüdischen Gesellschaft vorbereitet wird.

Die Ansprache wird Pastoralreferentin Jutta Lehnert vom katholischen Dekanat Koblenz halten, die liturgische Gestaltung liegt in den Händen der Jüdischen Kultusgemeinde. Musikalisch wird die Feierstunde umrahmt von Elke Schäfgen, Klavier und Judit Schlenzig, Flöte.
Nach der Feier in der Synagoge wird der Oberbürgermeister der Stadt Koblenz, Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig einen Kranz am Denkstein auf dem jüdischen Friedhof niederlegen.

 "In der deutschen Geschichte gibt es nichts, was mit den Pogromen im November 1938 vergleichbar wäre. Niemals zuvor oder danach wurde das staatliche Gewaltmonopol in aller Öffentlichekit in die Hände einer antisemitischen 'Volksgemeinschaft' gelegt. Niemals zuvor oder danach standen Hunderttausende Jüdinnen und Juden einer derart aufgehetzten Bevölkerung gegenüber und mussten Schläge, Erniedrigungen, Totschlag und Mord, die Zerstörung ihrer Häuser, Geschäfte und Wohnungen erleiden" ( R. Gross, November 1938, Münschen 2013, S. 9-10 )

Hinweise auf Gedenkfeiern an anderen Orten

Citykirche am Jesuitenplatz in Koblenz - am 9.11.2016, 19 Uhr

Synagogenmahmmal in Neuwied - am 9.11.2016, 11 Uhr

Synagoge Saffig - am 13.11.2016, 15 Uhr

Gedenkstele ( Kastorstrasse ) in Ochtendung - am 5.11.2016, 10 Uhr

Stiftskirche Münstermaifeld und ehemalige Synagoge Münstermaifeld - am 9.11.2016, 18.30 Uhr

Gedenkweg in Mayen, Treffpunkt Altes Rathaus - am 9.11.2016, 17 Uhr

 

Vortrag an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar

"Beten im Judentum"
„GEPRIESEN SEIST DU, EWIGER, DU HAST DEIN VOLK ISRAEL IN LIEBE ERWÄHLT“

(Segensspruch vor dem Schema Israel), so lautet der Untertitel zum Vortrag von Professor em. Dr. Günter Eßer, Bonn. Das Beten im Judentum ist „Ausdruck der wechselseitigen Liebesbeziehung zwischen Gott und Israel“ (Schalom Ben-Chorin). Es steht stets in einer gewissen Spannung: einerseits erfüllt es eine religiöse Pflicht, denn die zentralen Gebete ersetzen nach rabbinischer Auffassung die Tempelopfer, die nach dem Untergang Jerusalems (70 n.Chr.) nicht mehr möglich sind; andererseits bringt es alle menschlichen Gefühle, Trauer und Freude, Klage und Lobpreis vor Gott hin. Die Psalmen und viele hundert geistliche Lieder, über Jahrhunderte entstanden, machen diese emotionale Beziehung jüdischer Menschen zu ihrem Gott deutlich. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion.

Veranstalter ist das Institut für Wissenschaftliche Weiterbildung (IWW) und das Institut für Interkulturelle und Interreligiöse Begegnung (IIIB) der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV).

Referent: Professor em. Dr. Günter Eßer, Lehrstuhlinhaber für alt-katholische Theologie an der Universität Bonn;  Veranstaltungsort: Phil.-Theol. Hochschule (PTHV), Pallottistr. 3, 56179 Vallendar

Der Eintritt ist frei, Anmeldung erbeten unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Kontaktformular

Startdatum: 17. November 2016
Startzeit: 17:00 Uhr bis 19 Uhr
 

 

 

 

 

 

Paul-Eisenkopf-Preis

eisenkopfklein Zur bundesweiten Woche der Brüderlichkeit im März lobt die Christlich-Jüdische Gesellschaft für Brüderlichkeit in allen ungeraden Jahren den mit 1000 EUR dotierten Paul-Eisenkopf-Preis aus. Mit dem Preis sollen Personen, Schulklassen oder andere Gruppen ausgezeichnet werden, die sich im Bewusstsein der deutschen Vergangenheit um das Gelingen des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Religion, Herkunft, Nationalität, Kultur und Weltanschauung bemüht haben beziehungsweise bemühen.

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Stolpersteine

steineAuf Bitten des Kulturausschusses der Stadt Koblenz hat die Christlich-Jüdische Gesellschaft die Recherche, Koordination und Finanzierung des Gedenkprojektes „Stolpersteine“ übernommen. Dabei werden vor dem letzten selbst gewählten Wohnort der Nazi-Opfer Messingplaketten verlegt, auf denen Name, Vorname, Jahrgang und Schicksal der betreffenden Person doku­mentiert sind.

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Links

logo cjg 100und weiterführende Informationen

der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit.

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