Aktuelles

Informationen zu länger zurückliegenden Veranstaltungen sind unter dem Menüpunkt BERICHTE zu finden.

 

Planungen für 2021 (siehe auch den aktuellen Rundbrief)

Aufgrund der Entwicklung der Pandemie können Veranstaltungen, die wir im Jahresablauf sonst in den Räumen der Jüdischen Kultusgemeinde Koblenz angeboten hätten, nicht stattfinden. Das betrifft die Feier anlässlich der Woche der Brüderlichkeit sowie die Sommerfahrt. Verzichten müssen wir erneut auch auf den „Heimatbesuch“.

Die geplante Präsentation der Ausstellung "Lebens.Kunst.Weisheit", die Ende April in der Citykirche eröffnet werden sollte, musste ebenfalls ein weiteres Mal abgesagt bzw. verschoben werden. Dieses Projekt, bei dem wir als Kooperationspartnern mit dem Bistum Trier, der Katholischen Hochschulgemeinde Koblenz, der Katholischen Erwachsenenbildung, dem Dekanat/Citykirche und der Stadt Koblenz zusammenarbeiten, soll nun im Jahr 2022 stattfinden.

Für das zweite Halbjahr 2021 haben wir bisher Folgendes geplant:

11.07.2021, 15-18 Uhr, Openair-Konzert aus dem Florinsmarkt "Hava Nagila - Lasst uns glücklich sein".mit Musik aus jüdischer und christlicher Tradition. Musiker/innen und Sänger/innen und Kol Colé aus Köln gestalten gemeinsam ein Konzert mit Werken aus Klassik, Sakralmusik, Spirituals, Klezmer und jiddischen Liedern. Das Konzert findet in Kooperation mit der jüdischen Kultusgemeinde und der Evangelischen Kirchengemeinde Koblenz-Mitte statt. Eintritt frei, man benötigt aber eine Kartenreservierung über Ticket Regional https://www.ticket-regional.de/ (Stichwort eingeben: Hava Nagila). Bitte beachten Sie: es gibt nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen!

21.07.2021,18:00 - 19:30 Uhr: Vortrag des jüdischen Vorsitzenden der CJG und Vorsitzenden der Jüdischen Kultusgemeinde Koblenz, Herr Avadislav Avadiev: P30909 Jüdische Feiertage. Einige jüdische Feste und Bräuche muten bekannt an: Pessach, Neujahrsfest, Kerzen in der dunklen Jahreszeit an Chanukka ... Aber kennen Sie auch Jom Kippur – einen Tag in Stille, Gedanken und voller Gebete, das jüdische Laubhüttenfest Sukkot oder Purim, ein sehr ausgelassenes Fest? Der Vortrag finden in den Räumen der Jüdischen Kultusgemeinde Koblenz, Schwerzstr. 14 statt. Der Eintritt ist frei. Bitte melden Sie sich an bei der Katholischen Familienbildungsstätte / Mehrgenerationenhaus Koblenz www.fbs-koblenz.de; Tel.: 0261 35679!

17.08.2021, 19:00 Uhr, Online-Studienseminar "Talmud und Bibel in jüdischer und christlicher Perspektive", mit Vorträgen von Rabbiner David Geballe, Jüdische Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen, und Pfarrer Wolfgang Hüllstrung, 1. Vorsitzender der CJG und Landespfarrer für das christlich-jüdische Gespräch der Evangelischen Kirche im Rheinland. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Rheinland-Süd statt. Eine Anmeldung ist erforderlich, über www.eeb-sued.de.

09.09.2021, 10:30 Uhr, Eröffnung der Outdoor-Ausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“, die vom 7. September bis 4. Oktober 2021 auf dem Clemensplatz in Koblenz zu sehen ist. Dank des Engagements des Sportbundes Rheinland-Pfalz, insbesondere seiner Präsidentin, Monika Sauer, ist es der CJG möglich, die aufwändige Ausstellung, die von Berlin aus kuratiert wird, nach Koblenz zu holen. - Übrigens gibt es einen interessanten regionalen Bezug der Ausstellung: Die Brüder Baruch (Ringer und Gewichtheber) stammen aus Bad Kreuznach. Zu Gottfried Fuchs (Fußballspieler) ist zu sagen: Senta Bernd, geborene Fuchs, verheiratet mit dem in Koblenz geborenen jüdischen Arzt Dr. Hugo Bernd, war seine ältere Schwester. Nähere Informationen stellen wir hier baldmöglichst zur Verfügung.

14.09.2021, 18:00 Uhr, im Bundesarchiv, Potsdamer Straße 1, 56075 Koblenz: Vortrag von Dr. Dr. Ittai Joseph Tamari. Er ist als Leiter des Zentralarchivs zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland einer der bundesweit gefragten Referenten im Jubiläumsjahr 2021. Wir führen den Vortrag durch als gemeinsame Veranstaltung des Bundesarchivs, der Jüdischen Kultusgemeinde Koblenz, der CJG, des Freundschaftskreises Koblenz-Petah Tikva e. V. und des Förderverein Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz e.V. Das Thema und die Anmeldeformalitäten werden über die Homepages der veranstaltenden Institutionen rechtzeitig bekannt gegeben.

20.-27.09.21, jeweils ab 18:00 Uhr, in der Weißer Gasse in Koblenz, am Ort der neuen Synagoge, feiern wir SUKKOT XXL - Jüdisches Erntedank- und Nachbarschaftsfest im Rahmen einer bundesweiten Festjahrs "1700 Jahre jüdisches Leben im deutschsprachigen Raum". Es werden täglich Vorträge zu spezifischen Themen rund um die Jüdische Religion und Kultur gehalten. Fragen aus dem Publikum sind willkommen, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Veranstalter: Jüdische Kultusgemeinde Koblenz und CJG. Auskunft erhalten Sie bei der Jüdischen Kultusgemeinde Koblenz, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und bei unserer Geschäftsführerin, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

AUF FRÜHJAHR 2022 VERSCHOBEN 10.10.2021, 17 Uhr, Chorkonzert im Rahmen des Jubiläumsjahrs "1700 Jahre jüdisches Leben": „Psalmen aus christlichen und jüdischen Quellen: Vesperpsalmen von Asprilio Pacelli und Hebräische Psalmen von Salamone Rossi“. Mitwirkende: Vokalensemble Cantus Floridus, Cappella Confluentes, unter der Leitung von Jörn Andresen Das Konzert findet in der Florinskirche Koblenz statt (Florinsmarkt, 56068 Koblenz)

23.10.2021, 19:30 Uhr, Görreshaus Koblenz, findet ein Moderiertes Konzert „BEGEGNUNGEN. Shalom chaverim. Musik von jüdischen Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts“ statt. Das Trio David Arbeiter, Katharina Wimmer und Ingrid Wendel spiegelt die Entwicklung der Musik jüdischer Komponisten innerhalb dieser Zeit und spannt den Bogen von Ernest Bloch bis Paul Schönfield. Veranstalter: CJG und Jüdische Kultusgemeinde Koblenz in Kooperation mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie. Kartenwünsche melden Sie bitte an im Orchesterbüro des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie, Telefon: 0261 3012 – 272!

14.11.2021, 15 Uhr, Gemeindesaal der Synagoge Koblenz: Pogromgedenken, mit anschließender Kranzverlegung auf dem jüdischen Friedhof. Sprechen werden u. a. Oberbürgermeister Langner, der jüdische Vorsitzende der CJG, Avadialav Avadiev sowie Pastoralreferentin Jutta Lehnert, Dekanat Koblenz.

16.11.2021, 18:00-19:30 Uhr, Vortrag des jüdischen Vorsitzenden der CJG und Vorsitzenden der Jüdischen Kultusgemeinde Koblenz, Herrn Avadislav Avadiev: R30907 „Die Grundlage des Judentums Religion oder Lebensweise?“ Die Grundlage des jüdischen Glaubens findet sich in den fünf Büchern Mose, die auch Tora genannt werden. Einige Begriffe des Judentums haben Sie sicher schon gehört. Aber wissen Sie genau, was sie tatsächlich bedeuten und wie wichtig sie sind? Warum nennt man Juden das Volk des Buches? Was bedeutet die Tora für die Juden, und warum ist die Beschneidung sehr wichtig? Wie feiert man Shabbat, und welche Regeln gibt es? Warum haben Juden eigenen Kalender, warum isst man am Pessachfest Mazzot, warum trägt man Kippa und wozu braucht man Minjan? Diese und viele andere Fragen werden Ihnen direkt im Synagogenraum beantwortet. Ort: in den Räumen der Jüdischen Kultusgemeinde Koblenz, Schwerzstr. 14. Der Eintritt ist frei. Bitte melden Sie sich an bei der Katholischen Familienbildungsstätte / Mehrgenerationenhaus Koblenz www.fbs-koblenz.de; Tel.: 0261 35679!

 

Bericht vom Konzert am 11.7.2021

Am 11.07.2021, 15-18 Uhr, fand ein Openair-Konzert auf dem Florinsmarkt "Hava Nagila - Lasst uns glücklich sein".mit Musik aus jüdischer und christlicher Tradition statt, mit dem die Reihe der (präsenten) Veranstaltungen zum Festjahr 2021 "Jüdisches Leben in Deutschland" in Koblenz eröffnet wurden. Musiker/innen und Sänger/innen aus Koblenz und das Ensemble Kol Colé aus Köln gestalteten gemeinsam ein Konzert mit Werken aus Klassik, Sakralmusik, Spirituals, Klezmer und jiddischen Liedern. Das Konzert wurde in Kooperation mit der jüdischen Kultusgemeinde und der Evangelischen Kirchengemeinde Koblenz-Mitte durchgeführt. Das Programm mit den vorgetragenen Stücken kann man hier einsehen. Die bemerkenswerte Rede, die Rabbiner Schwezoff auf Englisch gehalten hat, kann man hier in deutscher Übersetzung nachlesen.

 

Mitgliederversammlung am 30.09.2020

In dem Brief an die Mitglieder vom Frühjahr 2021 hatten wir bereits zur nächsten Mitgliederversammlung eingeladen und die Tagesordnung bekanntgegeben. Wenn es die Lage im Hinblick auf die Covid-Pandemie erlaubt, wird diese stattfinden am 30. September 2021, 18-20 Uhr, im Gemeindesaal der jüdischen Kultusgemeinde Koblenz, Schwerzstraße 14.

Eine Anmeldung ist notwendig bis zum 6. September: bitte per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bzw. postalisch an die Geschäftsführerin (s. unter Kontakte). Diejenigen, die sich postalisch anmelden, bitten wir um Angabe einer Telefonnummer, damit wir kurzfristige Änderungen rasch kommunizieren können. Bitte schicken Sie uns nur Anmeldungen, keine Abmeldungen!

 

50-jähriges Jubiläum der CJG am 15.04.2021

Unsere Gesellschaft wurde am 15. April 1971 gegründet, sie besteht nun also seit einem halben Jahrhundert.

Welch eine lange Zeit!

Die Wiege der Gesellschaft war die ökumenische Bildungs- und Begegnungsstätte Hedwig-Dransfeld-Haus in Bendorf. Die aus Kontakten zum Leo-Baeck-College in London entstandene jüdisch-christliche Bibelwoche und die aus dem Kontakt zur Jüdischen Kultusgemeinde Koblenz hervorgegangene christlich-jüdische Arbeitsgemeinschaft im mittelrheinischen Raum führten am 15. April 1971 zu dem offiziellen Beschluss, eine solche Gesellschaft für Koblenz zu gründen. Noch im Mai desselben Jahres erfolgte die Aufnahme in den Deutschen Koordinierungsrat.

Wir wollten dieses besondere Jubiläum punktgenau am 15. April 2021 im Historischen Rathaussaal feiern. Elmar Ries, langjähriger Vorsitzender der CJG, hätte sich darüber gefreut, seinen Festvortrag vor einem großen Publikum halten zu können, mit uns gute Musik zu genießen sowie Grußworten aus Stadt und Land zu lauschen.

Beim anschließenden Empfang wäre man ins Gespräch gekommen und hätte sich über alte Zeiten und neue Vorhaben ausgetauscht. Wie war das damals? Manches ging 1971 schneller als heute. So wundert man sich über einen wie selbstverständlich klingenden Satz im Gründungsprotokoll vom 15. April: Drei der acht Gründungsmitglieder werden beauftragt, „zum 21. ds. Js. eine Satzung des Vereins zu erarbeiten und zur Unterschrift vorzulegen.“ Heute würde das geringfügig länger als sechs Tage dauern. Andere Zeiten, andere Abläufe!

Corona macht uns für 2021 einen Strich durch die Rechnung. Wir haben die Jubiläumsfeier auf 2022 verschieben müssen. Dann auf ein Neues … im Historischen Rathaussaal in Koblenz!

 

Gruss zu Pessach und Ostern

Liebe Mitglieder und Freunde,

mit dem ersten Sederabend am 27. März beginnt das Pessachfest. Als Feier der Erinnerung und Vergegenwärtigung des Auszugs aus Ägypten und der Errettung aus leidvoll erfahrener Unfreiheit ist es für Jüdinnen und Juden eines der wichtigen Feste des Jahres. Für Christen und Christinnen folgen mit kurzem Abstand Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern mit der Erinnerung an Leiden, Tod und dessen Entmachtung, wovon die Ostergeschichten erzählen. Leiden und Tod haben nicht das letzte Wort.

In diesen Pandemiezeiten mag die Erinnerung an uralte Befreiungserfahrungen besonders tröstlich sein und Hoffnung schenken. So möchten wir Ihnen im zweiten Jahr der Pandemie bei allen Widrigkeiten Frohe Festtage wünschen.

(Dr. Wilma Rademacher-Braick)

 

Woche der Brüderlichkeit

Viele Veranstaltungen mussten pandemiebedingt abgesagt oder in abgeschwächter Form durchgeführt werden. Auch die Veranstaltung zur Woche der Brüderlichkeit in Koblenz haben wir schweren Herzens aufzugeben beschlossen, ehe wir etwas anbieten, an dem nur ein sehr eingeschränkter Kreis von Personen teilnehmen kann.
Die bundesweite Eröffnungsfeier zur "Woche der Brüderlichkeit" in Stuttgart mit Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille fand ohne Publikum statt. Die Aufzeichnung vom 07.03.2021 aus der Liederhalle in Stuttgart, SWR Fernsehen findet sich hier >>>

Das Leitthema der Woche der Brüderlichkeit lautet „… zu Eurem Gedächtnis: Visual History“. Erinnern und Gedenken spielen mit unterschiedlichen Akzenten sowohl im Judentum als auch im Christentum eine entscheidende Rolle. Beides sollte heute auch besonders in seiner gesamtgesellschaftlichen Bedeutung wahrgenommen werden.
Die Buber-Rosenzweig Medaille geht in diesem Jahr an Christian Stückl für seine Neubearbeitung der Oberammergauer Passionsspiele, die er im Lauf der Zeit immer mehr von antisemitischen Anspielungen gereinigt hat.
(Der Vorstand)

 

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2021

Am 27. Januar konnten in diesem Jahr pandemiebedingt keine Veranstaltungen vor Ort abgehalten werden, weder am Mahnmal auf dem Reichensperger Platz noch in der Citykirche. Doch heißt das nicht, dass der Tag achtlos vorüberging. Es gab virtuelle Veranstaltungsformate.
Bei der Gedenkveranstaltung des Landtags Rheinland-Pfalz schlug dessen Präsident, Hendrik Hering in der Eingangsrunde eine Arbeitsgruppe des Landtags vor. Sie werde sich mit der Frage beschäftigen, wie die Erinnerungskultur weiterentwickelt werden könnte angesichts dessen, dass bald keine Zeitzeugen mehr unter uns sein werden. Diese Frage stellt sich auch hinsichtlich des Heimatbesuchs ehemaliger jüdischer Bürgerinnen und Bürger aus Koblenz und der Umgebung.
Die Stadt Koblenz hatte einen Filmbeitrag erarbeitet, der weiter verfügbar ist. Oberbürgermeister David Langner forderte nachdrücklich dazu auf, sich bewusst zu machen, was in der NS-Zeit an Grauenhaftem geschah und was im Vorfeld dazu geführt habe: „Irgendwann fängt es an“. Der Vorsitzende des Mahnmalvereins, Dr. Jürgen Schumacher, ging wie die Kulturdezernentin, Dr. Margit Theis-Scholz, auf jüdische Opfer aus dem Stadtgebiet Koblenz ein. Diese Menschen lebten „nicht an fernen Orten, sondern in unserer Stadt.“ Exemplarisch erzählte Dr. Schumacher von der Familie Schönewald aus der Bahnhofsstraße. Die drei Kinder gehörten zu den ganz wenigen der 600 jüdischen Bürgern und Bürgerinnen aus Koblenz, die überlebten; ihre Mutter, Berta Schönewald, wurde 1942 ermordet. Eindringlich sprach Dr. Schumacher die Hoffnung aus, dass das Wissen um die Vergangenheit zur Besonnenheit führen möge: „Der Zivilisationsprozeß ist nicht unumkehrbar.“ - Musikalisch gestaltet wurde die Gedenkstunde von zwei Mitgliedern der Familie Reinhardt.
Bei Einbruch der Dunkelheit brachten Vorstandsmitglieder des Mahnmalvereins stellvertretend für alle, die aufgrund der Beschränkungen nicht vor Ort sein durften, Personentafeln und Rosen am Mahnmal an und entzündeten Lichter. Bilder davon wurden bei der bundesweiten Aktion https://www.lichter-gegen-dunkelheit.de/ eingestellt.
Die Arbeitsgemeinschaft Frieden Trier hatte anlässlich des 27. Januar 2021 einen kleinen Film vorbereitet. Vorgestellt werden Dr. Heinz Kahn (langjähriger Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde Koblenz) sowie die Schwestern Erna, Hilda und Maria Reinhardt, https://vimeo.com/elenovela/agftrier
(Dr. Wilma Rademacher-Braick)

 

Online-Veranstaltung vom 18.01.2021: Judentum verstehen: Die Feier des Schabbat und die schöpferische Ruhe

 Der Schabbat ist für religiöse Juden der wöchentliche Ruhetag, reich an jahrtausendealter Tradition und – bei allen Regeln - geprägt von Lebensfreude. Er verschafft Mensch und Schöpfung eine bewusste Pause. Einen anschaulichen Einblick in das, was der Schabbat als Kraftquelle sein soll und kann, vermittelte ein Abend mit Arie Rosen und Yedidia Toledano.
Arie Rosen, als Sohn von Lea Fleischmann in Deutschland geboren und aufgewachsen, wanderte vor 35 Jahren nach Israel aus und ist heute in der Bildungsarbeit, auch interkulturell, tätig. Yedidia Toledano, ein chassidischer Musiklehrer, ergänzte den Vortrag gekonnt durch Lieder zum Schabbat. Beide waren online aus Jerusalem zugeschaltet.
Die über 50 Zuhörerinnen und Zuhörer bekamen durch eine interaktiv gestaltete Umfrage die Gelegenheit, sich selbst mit der Frage auseinanderzusetzen, was für sie einen wöchentlichen Feiertag ausmacht, sei es der Schabbat oder der Sonntag. Gibt es (abgesehen von Pandemiezeiten) noch folgende Merkmale: besondere Kleidung, Gottesdienstbesuch, festliches Essen mit der Familie und mit Freunden?
Die Veranstaltung stellte als Kooperation des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz, der Christlich-Jüdischen Gesellschaft und des Evangelischen Erwachsenenbildungswerks Rheinland-Süd. E. V. eine gelungene Premiere dar. Unsere Gesellschaft war mit etlichen Teilnehmenden sichtbar vertreten.
(Dr. Wilma Rademacher-Braick)

 

Paul-Eisenkopf-Preis

eisenkopfklein Zur bundesweiten Woche der Brüderlichkeit im März lobt die Christlich-Jüdische Gesellschaft für Brüderlichkeit in allen ungeraden Jahren den mit 1000 EUR dotierten Paul-Eisenkopf-Preis aus. Mit dem Preis sollen Personen, Schulklassen oder andere Gruppen ausgezeichnet werden, die sich im Bewusstsein der deutschen Vergangenheit um das Gelingen des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Religion, Herkunft, Nationalität, Kultur und Weltanschauung bemüht haben beziehungsweise bemühen.

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Stolpersteine

steineAuf Bitten des Kulturausschusses der Stadt Koblenz hat die Christlich-Jüdische Gesellschaft die Recherche, Koordination und Finanzierung des Gedenkprojektes „Stolpersteine“ übernommen. Dabei werden vor dem letzten selbst gewählten Wohnort der Nazi-Opfer Messingplaketten verlegt, auf denen Name, Vorname, Jahrgang und Schicksal der betreffenden Person doku­mentiert sind.

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Links

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der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit.

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